Torquigener flavimaculosus

Wissenfschaftlicher Name
Größe
Tiefenbereich
Ernährung
Verhalten
Häufigkeit auf Zypern
Schutzstatus
Heimisch/Eingewandert
Torquigener flavimaculosus
Meist 8 bis 12 cm, maximal etwa 15 cm
Ca. 1 bis 60 Meter, häufig in flachen Küstenbereichen
Kleine Krebstiere, Würmer, Weichtiere und andere Wirbellose
Meist bodennah, einzeln oder in lockeren Gruppen; kann sich bei Gefahr aufblasen
Häufig und ganzjährig anzutreffen
Nicht gefährdet (IUCN derzeit nicht als bedroht eingestuft)
Lessepsischer Einwanderer aus dem Roten Meer
Der Gepunktete Kugelfisch (Torquigener flavimaculosus) ist ein kleiner, gepunkteter Kugelfisch, der heute an vielen Küsten Zyperns häufig zu beobachten ist. Besonders auf sandigen Böden fällt er durch seine zahlreichen hellen Punkte auf. Trotz seiner Giftigkeit gilt er für Taucher und Schwimmer als harmlos. Häufige Sichtungen gibt es beispielsweise in der Green Bay bei Protaras.
Der Gepunktete Kugelfisch stammt ursprünglich aus dem Roten Meer und gelangte über den Suezkanal ins Mittelmeer. Heute hat er sich im östlichen Mittelmeer erfolgreich etabliert und gehört rund um Zypern zu den regelmäßig anzutreffenden Fischarten. Besonders häufig findet man ihn über Sandflächen, Seegraswiesen sowie in leicht bewachsenen Küstenbereichen. Aufgrund seiner geringen Größe wird er von vielen Tauchern zunächst übersehen. Gute Chancen auf Sichtungen bestehen an flachen Tauchplätzen wie der Green Bay bei Protaras oder dem MUSAN in Agia Napa, wo die Art regelmäßig beobachtet wird. Auch an anderen flachen Küstenabschnitten der Ostküste Zyperns ist sie mittlerweile weit verbreitet.
Der Gepunktete Kugelfisch verbringt den Großteil des Tages in Bodennähe und sucht dort nach kleinen Wirbellosen. Wie andere Kugelfische kann er seinen Körper bei Gefahr mit Wasser aufblasen, wodurch er für Fressfeinde deutlich schwerer zu verschlingen wird. Seine Organe enthalten Tetrodotoxin, ein starkes Nervengift. Für Taucher besteht jedoch praktisch keine Gefahr, solange die Tiere nicht angefasst oder verzehrt werden.
Für Zypern besonders wichtig ist die Verwechslungsgefahr mit dem Hasenkopf-Kugelfisch (Lagocephalus sceleratus). Beide Arten sind eingewanderte Kugelfische und giftig, unterscheiden sich jedoch deutlich:
Gepunkteter Kugelfisch (Torquigener flavimaculosus): maximal etwa 15 cm groß, rundlicher Körper, viele kleine helle Punkte, meist auf Sandboden anzutreffen.
Hasenkopf-Kugelfisch (Lagocephalus sceleratus): wird über 1 Meter lang, besitzt einen länglichen Körper mit silbrigem Erscheinungsbild und dunklen Flecken bzw. Streifen. Er gilt als deutlich problematischer für Fischerei und Ökosystem.
Für Taucher ist die Unterscheidung einfach: Der kleine „niedliche“ Kugelfisch auf dem Sandboden ist meist der Gepunktete Kugelfisch, während der Hasenkopf-Kugelfisch deutlich größer wirkt, im Freiwasser schwimmt und nur selten beobachtet wird. Sichtungen nehmen jedoch zu.
Nein. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Arten. Der Gepunktete Kugelfisch (Torquigener flavimaculosus) bleibt klein, während der Hasenkopf-Kugelfisch (Lagocephalus sceleratus) über einen Meter lang werden kann.
Ja. Seine Organe enthalten Tetrodotoxin. Für Taucher besteht jedoch keine Gefahr, solange der Fisch nicht angefasst oder verzehrt wird.
Am häufigsten über Sandflächen und in flachen Küstenbereichen. Sichtungen sind beispielsweise in der Green Bay bei Protaras regelmäßig möglich.