Plotosus lineatus

Wissenfschaftlicher Name
Größe
Tiefenbereich
Ernährung
Verhalten
Häufigkeit auf Zypern
Schutzstatus
Heimisch/Eingewandert
Plotosus lineatus
Meist 10 bis 25 cm, maximal etwa 32 cm
0 bis 80 Meter
Karnivor; Krebstiere, Weichtiere, Borstenwürmer und gelegentlich kleine Fische
Jungfische bilden dichte Schwärme, erwachsene Tiere leben einzeln oder in kleinen Gruppen und suchen den Boden nach Nahrung ab
Noch selten bis lokal vorkommend, Ausbreitung wird beobachtet
Nicht gefährdet (IUCN: Least Concern)
Lessepsischer Einwanderer aus dem Roten Meer über den Suezkanal
Der Gestreifte Aalwels (Plotosus lineatus) ist ein auffälliger Fisch mit dunklem Körper und hellen Längsstreifen. Seine aalähnliche Form und die oft dicht geschlossenen Jungfischschwärme machen ihn leicht erkennbar. Die Art stammt ursprünglich aus dem Indopazifik und wurde erstmals 2022 in zyprischen Gewässern nachgewiesen. Sichtungen sind bisher selten, könnten jedoch in Zukunft häufiger werden.
Plotosus lineatus wurde erstmals in zyprischen Gewässern nachgewiesen und gehört zu den neueren Einwanderern im östlichen Mittelmeer. Die Art besiedelt vor allem sandige und schlammige Böden, Seegrasgebiete, Lagunen, Buchten und geschützte Küstenabschnitte. Im Mittelmeer wurde sie bereits von flachen Küstenzonen bis in Tiefen von etwa 80 Metern nachgewiesen.
Auf Zypern sind Sichtungen bisher noch vergleichsweise selten, weshalb gezielte Begegnungen nicht garantiert werden können.
Die Wahrscheinlichkeit ist am höchsten in flachen Küstenbereichen mit Sandflächen und Seegraswiesen, insbesondere an der Süd- und Ostküste, wo viele lessepsische Einwanderer zuerst auftreten.
Aufgrund ihrer aktuellen Ausbreitung könnte die Art künftig an weiteren Tauchplätzen rund um Zypern häufiger beobachtet werden. An der Green Bay sehen wir die Art nun schon einiges häufiger.
Jungtiere bilden oft spektakuläre, kugelförmige Schwärme, die aus Dutzenden bis Hunderten von Fischen bestehen können. Diese Schwärme bewegen sich synchron über den Meeresboden und bieten einen beeindruckenden Anblick für Taucher. Erwachsene Tiere leben meist einzeln oder in kleineren Gruppen und durchsuchen den Sand mit ihren Barteln nach Beutetieren.
Der Gestreifte Aalwels besitzt Stachelstrahlen in den Brust- und Rückenflossen, die zur Verteidigung dienen. Für Taucher besteht jedoch normalerweise keine Gefahr, da die Fische scheu sind und bei Annäherung ausweichen. Wie bei allen Meerestieren sollten sie nicht angefasst oder bedrängt werden. Die Art gilt als invasive Einwandererart im Mittelmeer und wird wissenschaftlich beobachtet, da sie lokale Lebensgemeinschaften beeinflussen kann.
Nein. Die Tiere sind scheu und meiden normalerweise den Kontakt mit Menschen. Wie bei allen Meerestieren gilt: beobachten statt berühren.
Jungfische bilden dichte Schwärme, die gemeinsam Schutz vor Fressfeinden suchen und dadurch besonders auffällig sind.
Nein. Die Art stammt ursprünglich aus dem Indopazifik und ist über den Suezkanal ins Mittelmeer eingewandert.